Aktuell

 

September 2018

23.9 „Leinen los“ Literaturfest auf dem Neusiedlersee
Lesung: Texte von Hertha Kräftner

 

August 2018

Dreharbeiten
„Oscar und Lilli“
Arash T.Riahi

 

Juli 2018

Regie
DER VERSCHWENDER
von Ferdinand Raimund
Raimundspiele Gutenstein

Pressestimmen
Veronika Glatzner inszeniert „Der Verschwender“ höchst körperbetont, choreographisch, marionettenhaft -und entfernt jede Patina von dem Stück, dessen sozialkritische Komponente sie zuspitzt. Kurier

Was Glatzner an bietet ist ein zartes Feenspiel, kein biedermeierliches Moraltheater. Es ist eine stilisierte, ins Grelle gezogene Welt, in der Flottwell und die Seinen leben. Glücklich wird dort keiner, auch wenn der Tischler Valentin das kleine Lebensglück besingt. Und das Lob der Zufriedenheit am Ende, das klingt einem ganz und gar nicht geheuer. Aber: Glatzners „Verschwender“-Welt fesselt, ist handwerklich gut gemacht.(…) alles in allem ein dunkles Märchen, Kronen Zeitung

Behutsam hat auch Regisseurin Veronika Glatzner ein Füllhorn an Ideen über den Verschwender ausgegossen. Den Boden im Festzelt bildet eine Biedermeiertapete. Aus diesem Gemütsteppich steigen Einzelstreifen wie unversteifte Schlangen in die Höhe (Ausstattung: Paul und Marie Sturminger). Die Bahnen bilden die Konturen von Flottwells (Martin Bermoser) Wohnstätte. In der vermag kein Feenstaub die Neurosen einer komplett vom Geld korrumpierten Gesellschaft zu kurieren. Ihren Herzensrhythmus findet die Unternehmung, wenn sie des Dichters Naivität mit Bildern seiner Daseinsangst konfrontiert. – Der Standard 

 

April 2018

TEMPORA – Verein für vorübergehende Kunst präsentiert:

HABENICHTSE!
oder: die bessere Welt des Schenkens, Tauschens, Nicht-Besitzens?

Ein Stationentheater zur Sharing Economy
nach einer Idee von Veronika Glatzner
Autor*innen: David Frühauf, Claudia Tondl, Volker Schmidt, Magdalena Schrefel, Grischka Voss
Regie: Steffen Jäger
Darsteller*innen: Veronika Glatzner, Martin, Hemmer, Jaschka Lämmert, Julia Schranz, Grischka Voss
Premiere 5.4.2018

Weitere Infos unter: www.verein-tempora.org/aktuell

Juli 2017

Regie

MINNA VON BARNHELM
von Gotthold Ephraim Lessing

Sommerspiele Perchtoldsdorf

Weitere Infos unter: www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at

Pressestimmen:
Regisseurin Veronika Glatzner bringt Poesie, Komik und verborgene Momente in Lessings 250 Jahre altem Stück zum Vorschein. Ein Triumph.
Wie führt man heute ein exakt 250 Jahre altes Stück auf, ohne dass es verstaubt und antiquiert wirkt, aber auch, ohne es durch aufgesetzte Modernisierungsmaßnahmen zu verhunzen? Veronika Glatzner zeigt gerade bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf, wie es gehen kann: Ihre präzise Inszenierung von Lessings „Minna von Barnhelm“ wirkt wahrhaftig, ohne sich an eine Zeit oder einen Ort zu heften, sie macht die Geschehnisse einmal sanft, einmal energisch fühlbar und ist lustig, aber nie lächerlich. Das ist auch durchwegs überzeugenden Darstellern zu verdanken: Sie bringen Lessings Zeilen zum Klingen und finden die Komik darin, ohne klamaukig werden zu müssen. (DiePresse)

„Minna von Barnhelm“ in Perchtoldsdorf: Poesie und Botschaft
Mit Lessings klassischer Komödie „Minna von Barnhelm“ hat Veronika Glatzner bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf eine formidable Inszenierung vorgelegt. Die Premiere am Mittwochabend bot Leichtigkeit, Poesie, feinen Humor, differenzierte Zwischentöne und klare Botschaften – ein erfrischendes Glanzlicht im Theaterfest Niederösterreich.“ (APA/Salzburger Nachrichten)

„Minna von Barnhelm“: Ehehygienischer Crashkurs für einen Versehrten 
Regisseurin Veronika Glatzner – sie übernahm die Inszenierung vom Perchtoldsdorfer Intendanten Michael Sturminger – hat eine Reihe vorzüglicher Entscheidungen getroffen. Sie hat für Heimkehrer und Nachkriegsgewinnler eine Arche gebaut und diese als billige Absteige verkleidet. In der stürzen Männer wie Frauen treppauf, treppab. Die Figuren begegnen einander notgedrungen. Sie ziehen einander das Geld aus der Tasche und die Verlobungsringe vom Finger. Lessing erscheint plötzlich als Chronist sozialökonomischer Kämpfe aufs Messer. (Der Standard)